Erfahrungs­berichte

Ida

Ida Marie, fast ein Jahr alt, wird aufgrund ihrer komplexen medizinischen Vorgeschichte seit ihrer Geburt über eine Ernährungssonde ernährt. Die Ärzte geben grünes Licht zur Sondenentwöhnung, diese startet im Sommer 2025.

Ida Marie kommt aus Deutschland und wurde aufgrund ihrer komplexen medizinischen Vorgeschichte bereits seit ihrem 1. Lebenstag über eine Sonde ernährt. Die lange Sondenernährung führte immer wieder zu häufigem Erbrechen. Zudem zeigte sie kaum Interesse, orale Kost aufzunehmen. Die Eltern machten sich viele Sorgen und entschlossen sich daher am Netcoaching Programm teilzunehmen, um Ida Marie endlich in ihrer Essentwicklung zu fördern und dabei zu helfen, von der Sonde wegzukommen.

Ida zeigte sich gleich von Beginn an sehr motiviert und konnte zügig ihre orale Einfuhr mit breiiger Kost steigern. Ihre Trinkfertigkeiten verbesserten sich nach und nach. Aufgrund des positiven Verlaufs, konnte ihre Sonde bereits fünf Wochen nach Behandlungsstart entfernt werden. Seitdem ernährt sie sich vollständig oral bei stabiler Gewichtsentwicklung, die Sorgen ihrer Eltern konnten reduziert werden und die gesamte Familie genießt Idas neu gewonnen Essfertigkeiten.

Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen mit der Ernährungssituation Ihres Kindes (mit oder ohne Sonde). Wie war es vor, während und nach der Behandlung? Wie haben Sie sich während des Programms gefühlt? Was war schwierig, was war leicht? Welche Veränderungen haben Sie an Kind bemerkt. Teilen Sie mit anderen Eltern, was Ihnen am Herzen liegt …:

Vor dem Netcoaching war die Essenssituation bei uns zu Hause der größte Stressfaktor für alle.  Wir wussten vorher schon, das dies mit viel Weinen, Ablehnung der Nahrung und leider auch viel Spuckerei verbunden ist. Seitdem Idas Nahrung reduziert wurde, hat es gar nicht lange gedauert und die Spuckerei hörte auf, Intresse an Nahrungsmitteln steigerte sich recht schnell und Ida wollte alles alleine machen.

Wir fühlten uns am Anfang unsicher, weil von den Ärzten im Krankenhaus Druck ausgeübt wurde, wieviel wir unbedingt sondieren müssen, dass Ida die ganze Zeit übersondiert war, war uns irgendwie bewusst, aber wie soll man das ohne professionelle Hilfe meistern? Diese Ängste sind aber sehr schnell verflogen, da wir jeder Zeit Fragen konnten. Es waren Menschen da, die sich unsere Ängste angehört und mit bearbeiten konnten, sodass wir als Eltern nach einiger Zeit entspannter an das Thema ,,Essen" herangehen konnten, was wiederum Ida auch gemerkt hat. Die Anspannung fiel von uns ab und siehe da, innerhalb weniger Wochen, brauchte Ida keine Sonde mehr. Am Anfang ist es noch ein wenig komisch, weil man ja alles kontrolliert und aufschriebt, was man irgendwann ja nicht mehr braucht, aber auch die Zeit ist für uns jetzt gekommen und wir gehen mit einer Leichtigkeit in den Tag und haben keine Probleme mehr. Das Trinken aus der Flasche kam etwas später, aber auch das klappt mittlerweile sehr gut.

Für uns eine klare Empfehlung mit so einem sensiblen Thema wie Sondenentwöhnung ,,Notube" zu wählen, hier ist man wirklich rundum versorgt. Danke, dass es Euch gibt!  

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